Chronologie

Die Seite gibt einen Überblick über das Entstehen, die Arbeits- und Projektgruppen und die Aktivitäten der Allianz für Wohnen in Hessen.

7. Plenum der Allianz für Wohnen

Im 7. Plenum wurde ein ausführlicher Überblick über den Stand der Bearbeitung des 12-Punkte-Programms gegeben. Die Allianz habe seit 2015 bereits Einiges erreicht. Sie habe seit 2015 zwei Arbeitsprogramme (das 15-Punkte-Programm im Jahr 2016 und das 12-Punkte-Programm im Jahr 2019) beschlossen, deren Maßnahmevorschläge nun nahezu umgesetzt wurden. Für die Arbeitsperiode der Allianz ab 2021 bedürfe es daher einer erneuten Übereinkunft der Bündnispartner, welche inhaltlichen Schwerpunkte die Allianz für ihre Arbeit setzen möchte und auf welche Weise diese umgesetzt werden könnten. Ziel sei es, weiterhin im gleichen Tempo künftige Handlungsfelder zu eruieren und anzupacken. 

6. Plenum der Allianz für Wohnen

Die Bündnispartner der Allianz diskutierten im 6. Plenum vor allem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Wohnungsmarkt. Dabei zeigte sich, dass die Bündnispartner unterschiedlich betroffen sind und unterschiedliche Handlungserfordernisse sehen. Nach allgemeiner Einschätzung seien die Baubranche und die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bzw. die Bauinvestitionen durch die Krise bis Juni 2020 vergleichsweise moderat betroffen. Die meisten Lieferketten seien stabil, gelegentlich gebe es Störungen im Betriebsablauf, partiell auch Liquiditätsengpässe und Einnahmeverluste in der Wohnungswirtschaft und bei der Mieterschaft sowie in Planungsbüros, Bauunternehmen etc. Aber es würden auch geplante Bauvorhaben verschoben oder auf den Prüfstand gestellt. Mit Absagen von Projekten und längeren Ausführungszeiten sei zu rechnen. Die öffentliche Hand bemühe sich jedoch, Investitionspläne weitgehend weiter umzusetzen. Minister Al-Wazir gab einen Überblick über die angelaufenen Unterstützungsmaßnahmen des Landes Hessen. Das Land sei daran interessiert, dass kommunale Investitionen in Infrastruktur und Wohnungsbau nicht ins Stocken gerieten.

Richtlinien Wohnraumförderung

Die überarbeiteten Richtlinien zur sozialen Mietwohnraumförderung mit verbesserten Konditionen sind erschienen, auch die Richtlinien zum Erwerb von Belegungsrechten wie auch zur Eigentumsförderung wurden überarbeitet veröffentlicht.

Broschüre "Nahversorgung im Quartier"

Im Rahmen des Supermarktgipfels wurde deutlich, dass bei der Aktivierung innerstädtischer Einzelhandelsstandorte für weitere Nutzungen zahlreiche wirtschaftliche, planerische, rechtliche und organisatorische Anforderungen zu klären sind. Diese Aspekte werden in der Broschüre angesprochen. Die Broschüre soll insbesondere kleinere Kommunen bei der Planung und Umsetzung solcher Typologien in Kooperation mit dem Lebensmitteleinzelhandel und weiteren Akteuren unterstützen.

Dokumentation "Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau"

Die Dokumentation  zum 1. Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn erscheint. Sie stellt die 15 Beiträge, die in die 2. Auswahlrunde gelangt waren, mit Texten und zahlreichen Bildern vor. Interviews mit drei Fachleuten zu den Themen "Wohnen im Wandel", "Zukunft ländlicher Räume" und "Neue Kombinationen" ergänzen  die Dokumentation.

Die Bündnispartner der Allianz informieren sich zum „Großen Frankfurter Bogen“

Im Rahmen eines außerordentlichen Plenums erläuterte Staatssekretär Deutschendorf den Partnern in der Allianz für Wohnen ausführlich das Landesprojekt „Großer Frankfurter Bogen“, von dem das Land einen nachhaltigen Beitrag zur Entschärfung der aktuellen Situation am Wohnungsmarkt erwartet. Der Große Frankfurter Bogen orientiert sich bei seinem räumlichen Umgriff an der Schieneninfrastruktur der Region und zielt darauf ab, insbesondere in einem Radius von 30 Minuten Fahrzeit nach Frankfurt Flächen für Wohnungsbau zu mobilisieren. Für die mehr als 50 Kommunen sind mit dem Projekt zahlreiche Vorteilen verbunden.

„Supermarktgipfel“ - Expertenhearing zum Wohnungsbau über Lebensmittelmärkten

Rund 60 Experten diskutierten mit Staatsminister Al-Wazir über eingeschossige Märkte des Einzelhandels und weitere untergenutzte Flächen in den Kommunen als Potenzial für zusätzliche Wohnungen. Im Sinne einer kompakten, gemischten und sozialen Stadt wird eine Chance darin gesehen, künftig vermehrt mehrgeschossige und nutzungsgemischte Gebäudekonzepte zu realisieren, die in ihren Obergeschossen insbesondere Raum für neue Wohnungen schaffen. Der Erfahrungsaustausch diente dazu, die Planung und Umsetzung solcher Typologien zu unterstützen und möglichen Handlungsbedarf zu identifizieren.

Fachgruppe „Serielles Bauen, Modulbauweise, Typengenehmigung“

Das 12-Punkte-Programm greift den Themenkomplex „Serielles Bauen, Modulbauweise, Typengenehmigung“ auf, welcher nach Auffassung der Allianz einen Beitrag zur Beschleunigung und Vereinfachung des Bauens, insbesondere derzeit im Wohnungsbau, leisten kann. Auch die generelle Senkung der Baukosten wird angesprochen. In zwei aufeinanderfolgenden Fachgruppen initiiert das Wirtschaftsministerium einen Erfahrungsaustausch. Es soll geprüft werden, ob Serielles Bauen / Modulbauweise / die Typengenehmigung einen Beitrag zur Entlastung der angespannten Märkte im Wohnungsbau in Hessen leisten kann, Auch sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen erörtert werden. (Punkt 9 des 12-Punkte-Programmsder Allianz für Wohnen in Hessen).

5. Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz Nordhessen

Der Wohnraumbedarf und die Wohnraumversorgung im Raum Kassel sowie Stadtentwicklung und Bodenpolitik in Kassel und vergleichbaren „Regiopolen“ wie Göttingen und Paderborn waren in der Orangerie in Kasselebenso Thema wie die Chancen einer abgestimmten Entwicklung für Kassel und sein Umland, aber auch für kleinere nachgefragte Kommunen Nordhessens zu nutzen. Voraussetzung dafür ist wiederum eine abgestimmte durchdachte Bodenpolitik und Infrastrukturentwicklung. Auch diese Konferenz wurde wieder von ca. 100 Personen besucht und von der HA Hessen Agentur GmbH fachlich und organisatorischvorbereitet.

Weitere Informationen

12-Punkte-Programm der Allianz für Wohnen

Mit 12-Punkte-Programm „Bezahlbaren Wohnraum schaffen – bestehenden sichern“ hat die Allianz für Wohnen ihr Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre skizziert und im Plenum am 13. Juni 2019 verabschiedet. Das 12-Punkte-Programm setzt u.a. Schwerpunkte bei der weiteren Optimierung der Förderbedingungen für Mietwohnungsbau und Eigentumsbildung, bei der Mobilisierung von Baulandpotenzialen, bei der Verbesserung von Beteiligungsprozessen und Wissenstransfer, bei der stärkeren Ausrichtung der Städtebauförderung auf das Thema Wohnen und greift die Beschleunigung des Bauens auf.
Durch die Allianz für Wohnen in Hessen wurde seit 2015 nicht nur die Zusammenarbeit und Vernetzung der Akteure im weiten Feld der Wohnungspolitik verbessert, auch die insgesamt 15 Handlungsvorschläge der Allianz der ersten Arbeitsperiode 2015 bis Ende 2018 wurden in den vergangenen Jahren weitgehend umgesetzt oder angestoßen. Diese zielten u.a. darauf, zügig weitere Investitionen in den Wohnungsbau und in die Flächenbereitstellung zu ermöglichen sowie die regionale Zusammenarbeit nachgefragter Städte mit ihrem Umland zu stärken.

5. Plenum der Allianz für Wohnen

Erstmals kamen die Bündnispartner unter der Federführung des Wirtschaftsministeriums zusammen. Haupttagesordnungspunkt des Plenums war die Diskussion und Verabschiedung des neuen Arbeitsprogramms der Allianz – des 12-Punkte-Programms. Staatsminister Al-Wazir begrüßte die Bündnispartner und gab einen Überblick über die Schwerpunkte der Wohnungspolitik des Landes. Staatssekretär Deutschendorf beleuchtete in einem Ausblick die nun anstehende Umsetzung des 12-Punkte-Programms.

Moderierter Arbeitsprozess „Arbeitsprogramm Allianz 2019 ff“

Aufgabe einer vorbereitenden Arbeitsgruppe, die zweimal zusammenkam war es, Schwerpunkte für die anstehende Arbeitsperiode der Allianz zu identifizieren, Prioritäten zu setzen sowie Beiträge und Maßnahmen vorzuschlagen, die ab 2019 einer zügigen Bereitstellung von ausreichendem und bedarfsgerechtem Wohnraum dienen können.

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