Chronologie

Die Seite gibt einen Überblick über das Entstehen, die Arbeits- und Projektgruppen und die Aktivitäten der Allianz für Wohnen in Hessen.

14. September 2017: 3. Plenum der Allianz für Wohnen

Im September kommt die Allianz für Wohnen in Hessen zu ihrem dritten Plenum zusammen. Neben einem Überblick über erfolgreiche Projekte und Aktivitäten seit dem letzten Plenum, stehen wiederum Berichte aus der Praxis der Kommunen auf dem Programm sowie Schwerpunktsetzungen der Allianz für 2017/2018.

Juni 2017: Vorstellung "Leitfaden Innenentwicklung" in Wiesbaden

Im Bestand des Siedlungsgefüges schlummern meist Potenziale für den Wohnungsbau, deren Nutzung zwar gewollt, aber durch allerlei Hemmnisse blockiert wird. Wie es gehen kann, dies soll der Leitfaden anhand von realisierten Beispielen unter schwierigen Rahmenbedingungen zeigen. Er richtet sich vor allem an Kommunen, Planungsbüros und Projektentwicklungsgesellschaften.

Mai 2017: Fachforum "Demografiegerechtes Bauen und Wohnen"

Im Fokus der aktuellen Fachdiskussion über zeitgemäße Wohnbedarfe, Wohnformen und Wohnangebote stehen häufig die Verdichtungsräume, seltener Regionen abseits der Metropolen. Das Fachforum in Gießen widmet sich daher genau diesen Regionen und dem dortigen Angebot und Bedarf an Wohnraum und zeigt die Chancen auf, die diese Regionen als Lebensumfeld bieten. 

Demografiegerechtes Bauen und Wohnen meint somit ein auf heutige und zukünftige Bedürfnisse und Anforderungen ausgerichtetes Wohnungs- und Infrastrukturangebot für alle Generationen. Wohnquartiere und Wohngebäude sind im Idealfall so gestaltet, dass Familien, junge Menschen und ältere Personen adäquaten Wohnraum finden.

Wie notwendig Wissenstransfer und die Kommunikation guter Beispiele in diesem Themenfeld sind, bestätigt das große Interesse an der Fachveranstaltung. (Maßnahmevorschlag Nr. 14 der Allianz für Wohnen in Hessen).

April 2017: "Leitfaden Konzeptvergabe" in Arbeit

Die Grundstücksvergabe im Konzeptverfahren soll auf Anregung der Allianz in Hessen bekannter gemacht werden bzw. die Breitenwirkung der Konzeptvergabe erhöht werden. Ein Leitfaden soll dabei nicht nur die Realisierung von Wohngebäuden unterstützen, sondern auch die Bandbreite alternativer Bauherrn- und Nutzergemeinschaften bzw. Rechtsformen berücksichtigen. 
Die Erarbeitung des Leitfaden wurde nach einer Ausschreibung in der HAD vergeben, die Fertigstellung und Veröffentlichung des Leitfadens ist für den Herbst 2017 geplant.  Die Erarbeitung des Leitfadens wird von einer Projektgruppe der Allianz begleitet.
(Maßnahmevorschlag Nr. 5 der Allianz für Wohnen in Hessen).

April 2017: Neue Service-Homepage "www.wohnungsbau.hessen.de" online

Die Bereitstellung einer zentralen Informationsplattform geht wie die Implementierung der "Servicestelle Wohnungsbau" auf eine Anregung der Allianz für Wohnen in Hessen zurück. Die Homepage versteht sich darüber hinaus als Lotse im thematisch breiten Feld des Wohnungsbaus und gibt einen Überblick über Akteure und Anlaufstellen.

März 2017: "Bauland-Offensive Hessen GmbH" - Neue Gesellschaft gegründet

Um mehr bezahlbare Wohnungen zu bauen, fehlt es vor allem an baureifen Grundstücken. Die rasche Baulandentwicklung ist daher eine der zentralen kommunalen Aufgaben. Hierbei möchte das Land zusammen mit der Nassauischen Heimstätte die Kommunen nun mit der „Bauland-Offensive Hessen GmbH“ unterstützen. Über eine Geschäftsbesorgung kooperiert auch die Hessische Landgesellschaft mit der Bauland-Offensive GmbH. 
(Maßnahmevorschlag Nr.13 der Allianz für Wohnen in Hessen)

Februar 2017: Vorstellung der IWU-Studie zu Wohnungsbedarf nach Zielgruppen und Wohnformen

Über die vorliegende quantitative und räumlich differenzierte Prognose I des IWU hinaus hatte die Allianz für Wohnen in Hessen angeregt, nachfragende Zielgruppen am Wohnungsmarkt in Hessen sowie benötigte Wohnformen (Wohnungstyp und -größe, -ausstattung, Wohnformenwahlverhalten, Mehr- und Minderbedarfe) im Marktgeschehen zu identifizieren und zu quantifizieren. Die beiden Studien des IWU können nun allen Kommunen zur Einschätzung ihrer Situation dienen und stellten eine Grundlage für langfristige und hohe Investitionen in Wohnungsbau und Infrastruktur dar.
(Maßnahmevorschlag Nr. 2 der Allianz für Wohnen in Hessen).

Oktober/November 2016: Fachforen zur Förderkulisse "Wohnungsbau“

Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zum Thema Wohnungsbau sollen in Hessen nach Auffassung der Allianz gestärkt werden. Nachdem das Land Hessen seine Fördermittel für die Wohnungsbauförderung deutlich aufgestockt hatte, wurden im Rahmen zweier Veranstaltungen in Frankfurt und Kassel die Förderpolitik und die Förderprogramme des Landes Hessen und gute Beispiele aus der jeweiligen Region vorgestellt.
(Maßnahmevorschlag Nr. 14 der Allianz für Wohnen in Hessen).

16. November 2016: 2. Plenum der Allianz für Wohnen

Am 16. November 2016 tagte das Plenum der Allianz für Wohnen zum zweiten Mal in diesem Jahr. In die Staatskanzlei geladen waren dieses Mal auch kommunale Vertreter – der Bürgermeister Brum aus Oberursel, Stadträtin Schnick aus Hattersheim und Dezernentin Möricke aus Wiesbaden-, die der Allianz zunächst Einblick in ihre jeweiligen Strategien zur Baulandentwicklung und -mobilisierung sowie Bürgerinformation und -beteiligung gaben und anschließend mit dem Plenum über Chancen und Risiken aus Sicht der Kommunen diskutierten.
 

Oktober 2016: "Servicestelle Wohnungsbau in Hessen" nimmt ihre Arbeit auf

Die Servicestelle „Wohnungsbau in Hessen“, die vor allem Kommunen und Wohnungsbauunternehmen bei der zügigen Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unterstützen wird, nimmt ihre Tätigkeit bei der HA Hessen Agentur GmbH auf. 

15. Juni 2016: Wohnungsbaudialog mit politischen Spitzen der Rhein-Main-Region

Ministerin Priska Hinz empfängt kommunalpolitisch Verantwortliche der Rhein-Main-Region, u.a. Oberbürgermeister der kreisfreien Städte und Landräte aus Südhessen zu einem Wohnungsbaudialog.

Juni 2016 bis Januar 2017: Konkretisierung der Handlungsvorschläge in Projektgruppen

Sechs Projektgruppen befassen sich mit der Konkretisierung und Umsetzung ausgewählter prioritärer Maßnahmenvorschläge aus dem 15-Punkte-Katalog.

1. Leitfaden Innenentwicklung
(Maßnahme Nr. 4 der Handlungsvorschläge der Allianz)

2. Modellprojekte 
(Maßnahme Nr. 1 der Handlungsvorschläge der Allianz)

3. Fachforen
(Maßnahme Nr. 14 der Handlungsvorschläge der Allianz)

4. Servicestelle Wohnungsbau in Hessen / Homepage

5. Stellplätze
(Maßnahme Nr. 7 der Handlungsvorschläge der Allianz)

6. Umfrage bei Genossenschaften 
(Maßnahme Nr. 3 der handlungsempfehlungen der Allianz)

Darüber hinaus wurde beim Institut Wohnen und Umwelt (Darmstadt) ein Gutachten zur Identifizierung und Quantifizierung der Wohnraumbedarfe nach Zielgruppen und Wohnformen beauftragt.

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