Chronologie

Die Seite gibt einen Überblick über das Entstehen, die Arbeits- und Projektgruppen und die Aktivitäten der Allianz für Wohnen in Hessen.

„Supermarktgipfel“ - Expertenhearing zum Wohnungsbau über Lebensmittelmärkten

Rund 60 Experten diskutierten mit Staatsminister Al-Wazir über eingeschossige Märkte des Einzelhandels und weitere untergenutzte Flächen in den Kommunen als Potenzial für zusätzliche Wohnungen. Im Sinne einer kompakten, gemischten und sozialen Stadt wird eine Chance darin gesehen, künftig vermehrt mehrgeschossige und nutzungsgemischte Gebäudekonzepte zu realisieren, die in ihren Obergeschossen insbesondere Raum für neue Wohnungen schaffen. Der Erfahrungsaustausch diente dazu, die Planung und Umsetzung solcher Typologien zu unterstützen und möglichen Handlungsbedarf zu identifizieren.

Fachgruppe „Serielles Bauen, Modulbauweise, Typengenehmigung“

Das 12-Punkte-Programm greift den Themenkomplex „Serielles Bauen, Modulbauweise, Typengenehmigung“ auf, welcher nach Auffassung der Allianz einen Beitrag zur Beschleunigung und Vereinfachung des Bauens, insbesondere derzeit im Wohnungsbau, leisten kann. Auch die generelle Senkung der Baukosten wird angesprochen. In zwei aufeinanderfolgenden Fachgruppen initiiert das Wirtschaftsministerium einen Erfahrungsaustausch. Es soll geprüft werden, ob Serielles Bauen / Modulbauweise / die Typengenehmigung einen Beitrag zur Entlastung der angespannten Märkte im Wohnungsbau in Hessen leisten kann, Auch sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen erörtert werden. (Punkt 9 des 12-Punkte-Programmsder Allianz für Wohnen in Hessen).

5. Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz Nordhessen

Der Wohnraumbedarf und die Wohnraumversorgung im Raum Kassel sowie Stadtentwicklung und Bodenpolitik in Kassel und vergleichbaren „Regiopolen“ wie Göttingen und Paderborn waren in der Orangerie in Kasselebenso Thema wie die Chancen einer abgestimmten Entwicklung für Kassel und sein Umland, aber auch für kleinere nachgefragte Kommunen Nordhessens zu nutzen. Voraussetzung dafür ist wiederum eine abgestimmte durchdachte Bodenpolitik und Infrastrukturentwicklung. Auch diese Konferenz wurde wieder von ca. 100 Personen besucht und von der HA Hessen Agentur GmbH fachlich und organisatorischvorbereitet.

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12-Punkte-Programm der Allianz für Wohnen

Mit 12-Punkte-Programm „Bezahlbaren Wohnraum schaffen – bestehenden sichern“ hat die Allianz für Wohnen ihr Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre skizziert und im Plenum am 13. Juni 2019 verabschiedet. Das 12-Punkte-Programm setzt u.a. Schwerpunkte bei der weiteren Optimierung der Förderbedingungen für Mietwohnungsbau und Eigentumsbildung, bei der Mobilisierung von Baulandpotenzialen, bei der Verbesserung von Beteiligungsprozessen und Wissenstransfer, bei der stärkeren Ausrichtung der Städtebauförderung auf das Thema Wohnen und greift die Beschleunigung des Bauens auf.
Durch die Allianz für Wohnen in Hessen wurde seit 2015 nicht nur die Zusammenarbeit und Vernetzung der Akteure im weiten Feld der Wohnungspolitik verbessert, auch die insgesamt 15 Handlungsvorschläge der Allianz der ersten Arbeitsperiode 2015 bis Ende 2018 wurden in den vergangenen Jahren weitgehend umgesetzt oder angestoßen. Diese zielten u.a. darauf, zügig weitere Investitionen in den Wohnungsbau und in die Flächenbereitstellung zu ermöglichen sowie die regionale Zusammenarbeit nachgefragter Städte mit ihrem Umland zu stärken.

5. Plenum der Allianz für Wohnen

Erstmals kamen die Bündnispartner unter der Federführung des Wirtschaftsministeriums zusammen. Haupttagesordnungspunkt des Plenums war die Diskussion und Verabschiedung des neuen Arbeitsprogramms der Allianz – des 12-Punkte-Programms. Staatsminister Al-Wazir begrüßte die Bündnispartner und gab einen Überblick über die Schwerpunkte der Wohnungspolitik des Landes. Staatssekretär Deutschendorf beleuchtete in einem Ausblick die nun anstehende Umsetzung des 12-Punkte-Programms.

Moderierter Arbeitsprozess „Arbeitsprogramm Allianz 2019 ff“

Aufgabe einer vorbereitenden Arbeitsgruppe, die zweimal zusammenkam war es, Schwerpunkte für die anstehende Arbeitsperiode der Allianz zu identifizieren, Prioritäten zu setzen sowie Beiträge und Maßnahmen vorzuschlagen, die ab 2019 einer zügigen Bereitstellung von ausreichendem und bedarfsgerechtem Wohnraum dienen können.

4. Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz FrankfurtRheinMain II

Regionale und interkommunal abgestimmte Entwicklungsstrategien - anhand von Beispielen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und der Dreiländer-Region Basel - waren am 14. Februar 2019 in den Kurhaus Kolonnaden in Wiesbaden ebenso Thema wie die Qualifizierung von Planungsprozessen.

Die Reihe der regionalen Bauland- und Infrastrukturkonferenzen, die auf eine Anregung der Allianz für Wohnen in Hessen zurückgehen, wird 2019 vom hessischen Wirtschaftsministerium fortgesetzt. Nach Darmstadt, Gießen, Frankfurt und Wiesbaden wird im Sommer eine weitere Konferenz in Kassel stattfinden und spezielle Problemlagen und Lösungsansätze in Kassel und seinem Umland aufgreifen. Auch diese Konferenz wird wieder von der HA Hessen Agentur GmbH fachlich und organisatorisch vorbereitet.

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3. Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz FrankfurtRheinMain I

Die dritte Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz fand in Frankfurt in der Evangelischen Akademie statt und nahm zunächst den östlichen Teil der Region in den Blick. Ziel  war es, die gemeinschaftliche Aufgabe „Wohnungsbau“ einschließlich der Bereitstellung der erforderlichen sozialen und technischen Infrastruktur einerseits in den Städten Frankfurt, Offenbach, Hanau und andererseits in kleineren Kommunen im Ballungsraum zu befördern und zu unterstützen.

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2. Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz Mittelhessen

Die zweite Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz unter dem Motto "Allianzen für die Region" fand in der Kongresshalle in Gießen statt. Ziel war es, die gemeinschaftliche Aufgabe „Wohnungsbau“ einschließlich der Bereitstellung der erforderlichen sozialen und technischen Infrastruktur vor allem in attraktiven (Universitäts)Städten und deren Umland zu unterstützen. Die hessische Umweltministerin Priska Hinz hat die Konferenz eröffnet.

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1. Regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz Südhessen

Um die gemeinschaftliche Aufgabe "Wohnungsbau" und die Bereitstellung der erforderlichen sozialen und technischen Infrastruktur in Verdichtungsräumen und deren Umland zu unterstützen hat die "Allianz für Wohnen in Hessen" regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenzen angeregt. Damit soll wertvoller Wissenstransfer geleistet, das gemeinsame Verständnis wohnungspolitischer Herausforderungen fortentwickelt und Ansätze für ein gemeinsamens Vorgehen zwischen den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften und dem Land Hessen identifiziert werden.

Die erste Konferenz fand in Darmstadt in der Centralstation statt.

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4. Plenum der Allianz für Wohnen

Im Rahmen des Plenums wurde den Teilnehmern u.a. ein detaillierter Überblick über den Masterplan Wohnen, den aktuellen Sachstand der von der Allianz vorgeschlagenen Projekte und Maßnahmen sowie über Erfolge bei der Mobilisierung von Wohnbauflächen durch die Bauland-Offensive (BOH), insbesondere im Verdichtungsraum gegeben.

Leitfaden zur "Konzeptvergabe" erschienen


Der Leitfaden wurde auf Anregung der „Allianz für Wohnen in Hessen“ und im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums von der NH Projektstadt und W2K Rechtsanwälte erarbeitet. Neben einer ausführlichen Anleitung zur Grundstücksvergabe nach Konzeptqualität (und nicht ausschließlich nach Höchstpreis) werden mehrere hessische Projektbeispiele vorgestellt, bei denen dieses Instrument Anwendung fand. Gleichzeitig thematisiert der Leitfaden rechtliche Rahmenbedingungen wie das Hessische Kommunalrecht, das Europäische Beihilfenrecht sowie das Vergaberecht. Das Verfahren der Konzeptvergabe bietet sich insbesondere vor dem Hintergrund steigender Grundstückspreise und zunehmender Wohnraumknappheit an.

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