Förderprogramm "Aktive Kernbereiche"

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Rotenburg

Die Stadtentwicklungspolitik zielt auf eine nachhaltige und integrierte Entwicklung aller hessischen Städte und Gemeinden als Orte zum Leben, Wohnen, Arbeiten und Erholen. Neben demografischen und wirtschaftsstrukturellen Herausforderungen gilt es vor allem die Folgen des Klimawandels und gesellschaftlicher bzw. sozialer Veränderungen zu bewältigen, aber auch das baukulturelle Erbe zu bewahren. Das Land Hessen unterstützt die Kommunen mit einer Reihe von Programmen und zu diesen zählt u.a. das Innenstadtförderprogramm Aktive Kernbereiche in Hessen.

Das Programm fördert Maßnahmen, die das Wohnen in den Kernbereichen befördern und verankern. Die hessischen Kommunen sollen dabei unterstützt werden, bestehenden Wohnraum in den Innenstädten zu verbessern und barrierefrei zu machen. Auch der Umbau von gewerblichen Leerständen zu Wohnzwecken könnte in einigen hessischen Regionen neue Angebote schaffen. Durch Förderanreize sollen private Immobilieneigentümer motiviert werden, in ihre Immobilie zu investieren und das Gebäude zu modernisieren.Ebenfalls werden Maßnahmen gefördert, die das Wohnen im Kern der Stadt indirekt unterstützen. Dazu zählen u.a. moderne Infrastruktur- und Versorgungsangebote in fußläufiger Entfernung, wie zum Beispiel Kitas oder Familienzentren.Darüber hinaus sollen auch Maßnahmen gefördert werden, die gute Rahmenbedingungen für eine umweltverträgliche Mobilität schaffen. Beispielsweise kann der Um- und Ausbau von Rad- und Fußwegen aus dem Programm gefördert werden.

Hessische Kommunen können sich bis zum 15. Mai 2018 für das Programm Aktive Kernbereiche bewerben. Die Förderung kann beantragt werden für Orte und Ortsteile mit über 6.000 Einwohnern sowie für Orte mit 2.000 bis 6.000 Einwohnern, sofern sie nicht über das Förderprogramm Dorfentwicklung gefördert werden.

Beratung erhalten Kommunen im Zentrum Aktive Kernbereiche, das bei der HA Hessen Agentur GmbH angesiedelt ist.