Aktivierung von Baulandreserven im Innenbereich

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördern in Modellkommunen den Einsatz von Innenentwicklungsmanagern

Aalen, Berlin, Hamburg-Altona, Ludwigsfelde, Offenburg, Regensburg, Solingen und Trier erproben den Einsatz von Innenentwicklungsmanagern. Ziel ist es, in den Kommunen mit neuen Ansätzen Baulandreserven bzw. ungenutzte Flächen mit unterschiedlichen baurechtlichen Voraussetzungen für den Wohnungsbau schneller zu aktivieren.
Der Einsatz von Innenentwicklungsmanagern in den Kommunen ist eine der Empfehlungen des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen. Er soll die Potenziale für die Innenentwicklung analysieren, Eigentümer und Investoren ansprechen und als zentraler Ansprechpartner der Stadtverwaltung fungieren. Zugleich soll er moderierend eingreifen, wenn über die Nutzung der Flächen für den Wohnungsbau verhandelt wird.
Die Modellvorhaben werden wissenschaftlich ausgewertet und die Ergebnisse dokumentiert. Von den erarbeiteten Lösungen sollen auch andere Kommunen profitieren. Das Forschungsprojekt ist Teil des Programms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“. Das Projekt läuft bis Ende 2019.

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