Vorgaben, Instrumente, Strategien und Akteure

Die Bereitstellung und Mobilisierung von geeigneten Flächen für vielfältigen Wohnungsbau ist ein zentraler Aufgabenbereich, der für Städte und Gemeinden immer wieder neu auf der Tagesordnung steht. Dabei kann es sich um die Entwicklung von großen "gebrauchten" Arealen oder um die Entwicklung von kleineren Potenzialen im Bestand handeln, aber auch um die Erschließung von neuen Baugebieten auf der grünen Wiese.

Unterschiedliche Instrumente und Strategien erleichtern ihnen dabei die Bereitstellung und Entwicklung von Flächen für den Wohnungsbau. Zu nennen sind u.a. die "Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme" nach BauGB, die Aufstellung von Bebauungsplänen, die Vereinbarung von Vorhaben- und Erschließungsplänen oder die Anwendung der Konzeptvergabe.
Seit 2017 unterstützt auch die Bauland-Offensive GmbH (BOH) Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbauland und seit 2018 können landeseigene Grundstücke vergünstigt an Städte und Gemeinden verkauft werden, wenn dort bezahlbare Wohnungen entstehen.

Themen

Wohnbaulandentwicklung

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Gute Konzepte für den Wohnungsbau unterstützen
In der kommunalen Praxis herrscht vielfach die Grundstücksvergabe nach Höchstpreis vor. Das geht häufig zu Lasten der Qualität von Wohnprojekten. Die Funktion von Liegenschaften wird heute wieder verstärkt unter stadtentwicklungspolitischen Gesichtspunkten diskutiert, insbesondere angesichts des hohen Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum in lebenswerten Quartieren.
Bauland-Offensive
Neue Gesellschaft zur Wohnbaulandmobilisierung
Um mehr bezahlbare Wohnungen zu bauen, fehlt es vor allem an baureifen Grundstücken. Die rasche Baulandentwicklung ist daher eine der zentralen kommunalen Aufgaben. Hierbei möchte das Land zusammen mit der Nassauischen Heimstätte die Kommunen nun mit der „Bauland-Offensive Hessen GmbH“ unterstützen. Über eine Geschäftsbesorgung kooperiert auch die Hessische Landgesellschaft mit der Bauland-Offensive GmbH.
Baustelle
Vergünstigte Abgabe landeseigener Grundstücke an Kommunen
Eine neue Richtlinie ermöglicht es dem Land, eigene Grundstücke vergünstigt an Städte und Gemeinden zu verkaufen, wenn diese zusagen, dort bezahlbare Wohnungen zu bauen. Städte und Gemeinden können ohne Ausbietungsverfahren direkt Grundstücke des Landes erwerben, wenn dort innerhalb von 5 Jahren geförderter Wohnungsbau entsteht.

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