Auslobung 2. Hessischer Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau

Zum 2. Mal lobt das Land Hessen den „Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau“ aus, dieses Mal unter dem Motto "Miteinander der Generationen im Quartier". Gesucht werden Konzepte oder Konzeptansätze für generationengerechtes Wohnen im Quartier. Der Preis ist mit 75.000 Euro Preisgeld ausgestattet. Damit möchte das Land die weitere Ausarbeitung und Konkretisierung konzeptioneller Überlegungen unterstützen und so zu deren späterer Verwirklichung im Quartier beitragen.

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Der 2. „Hessische Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau“  steht unter dem Motto "Miteinander der Generationen im Quartier". Mit insgesamt 75.000 Euro möchte das Land Hessen Konzepte oder Konzeptansätze für generationengerechtes Wohnen im Quartier auszeichnen und deren weitere Ausarbeitung und Konkretisierung unterstützen, um so zu deren späterer Verwirklichung im Quartier beizutragen.

Prämiert werden sollen Konzepte, die neue Wege für Weiterentwicklung und Umgestal­tung von Wohnquartieren aufzeigen, damit dort junge und alte Menschen, Menschen mit unterschiedli­chen Lebensstilen und Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen leben können.

Die Konzepte oder konzeptionellen Ansätze müssen sich inhaltlich auf Maßnahmen in Hessen beziehen, die noch nicht begonnen oder umgesetzt wurden. Sie sollen ihre Wirkung in Bestandsquartieren oder in Realisierung befindlichen Quartieren entfalten, die möglichst überwiegend bezahlbaren Wohnraum an­bieten.

Welche Ziele sollen die Konzepte verfolgen?

  • Die gegenseitige Unterstützung von Generationen und gesellschaftlichen Gruppen wird geför­dert, ein gemeinwesenorientiertes Leben bleibt möglich.
  • Das Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner wird gebündelt, partizipatorische Planungs­prozesse und Netzwerke spielen dabei eine wichtige Rolle.
  • Alten Menschen wird ermöglicht, so lange wie möglich im gewohnten häuslichen Umfeld zu blei­ben, z.B. durch Nachbarschaftshilfe.
  • Im Quartier werden unterschiedliche Wohnformen und Angebote im Bestand entwickelt.
  • Das Wohnumfeld wird für Alle attraktiver, der soziale Nahraum belebt.
  • Die Qualitäten des Freiraums werden erhöht und berücksichtigen die Bedürfnisse der Bewohner­schaft und den sozialen Zusammenhalt im Quartier.

Die Ideen sollen modellhaften Charakter besitzen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen umsetzbar sein, z.B. durch private oder gemeinnützige Träger wie auch von öffentlichen Wohnungsbauunterneh­men.

Bewerben können sich bis zum 2. Oktober 2020 sowohl Träger, Vereine, Verbände, Bürgerinnen und Bürger bzw. Projektinitiativen, Bauherrinnen und Bauherren, kirchliche Organisationen sowie Kommunen. 

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