Identifizierung und Quantifizierung des Wohnraumbedarfs nach Zielgruppen unter besonderer Berücksichtigung altengerechten Wohnens

Über die vorliegende quantitative und räumlich differenzierte Prognose I des IWU hinaus hatte die Allianz für Wohnen in Hessen angeregt, nachfragende Zielgruppen am Wohnungsmarkt in Hessen sowie benötigte Wohnformen (Stichworte: Wohnungstyp und -größe, -ausstattung, Wohnformenwahlverhalten, Mehr- und Minderbedarfe) im Marktgeschehen zu identifizieren und zu quantifizieren. Angesichts des demografischen Wandels ist zusätzlich mit einer deutlichen qualitativen Veränderung der Wohnbedarfe zu rechnen. Diese vertiefte Analyse des qualitativen Wohnbedarfs ist in Ergänzung zur bereits vorliegenden quantitativen Wohnbedarfsprognose erarbeitet worden. Die Studie wurde im November 2016 vorgestellt. 

Auch die qualitative Nachfrageverschiebung besitzt eine räumliche Komponente. Räumliche Nachfrageschwerpunkte sind nicht unbedingt gleichbedeutend mit dem dortigen derzeitigen Angebot. Die Studie identifiziert Haushaltstypen, Einkommensgruppen etc. im Marktgeschehen in Hessen und leitet daraus benötigte Wohnformen ab, die annähernd quantifiziert werden. Besondere Berücksichtigung fanden dabei demografisch bedingte Aspekte wie Barrierefreiheit, altersgerechte Standards, (ambulanter) Pflege-Bedarf, Umzugsmobilität etc.

Die beiden Studien des IWU können nun allen Kommunen zur Einschätzung ihrer Situation dienen und stellten eine Grundlage für langfristige und hohe Investitionen in Wohnungsbau und Infrastruktur dar.

Zur Studie: Bitte kontaktieren Sie das IWU.